40 Jahre BTB in Schleswig-Holstein

Einladung zum Jubiläum des BTB-SH am 25.09.2009
Seegaststätte „Zum Asmuss“ in 24646 Warder

Der BTB Schleswig-Holstein wird in diesen Tagen 40 Jahre jung. Auf einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände des BDV-SH (Bund deutscher Vermessungsbeamten) und des BTE-SH (Bund der technischen Eichbeamten) im Jahr 1969 gründeten beide Verbände den BTB-SH.

Zunächst waren es im Wesentlichen Beschäftigte der Kataster- und Vermessungsverwaltung, der (damals s.g.) Landeskulturverwaltung und der Eichverwaltung die unter diesem neuen Verband gewerkschaftlichen Schutz suchten. Schon bald kamen Mitglieder aus Straßenbau, Hochbau, Gewerbeaufsicht, Geologen, Pflanzenschutz usw. hinzu.

Wir möchten diesen denkwürdigen Tag gemeinsam mit Ihnen und interessanten Gästen aus Politik und Verwaltung verbringen.

gez. Berndt Newe  -  Vorsitzender BTB-SH

 

Im Zeitplan u. a. genannt:

*   Kurzer Ausflug zu den Anfängen des BTB-SH:
     - Kollege Uwe Kröger, einer der Männer der ersten Stunde,
     - Berndt Newe, BTB Landesvorsitzender.

*   Ehrung der Gründungsmitglieder
    Klaus Dreise, Rolf Günzel, Uwe Kröger, Horst Langniss und weitere Ehrungen.

 

Grundlagen zum Vortrag „Kurzer Ausflug zu den Anfängen des BTB-SH“

- Uwe Kröger -

26.03.1969

Vorstandsmitglieder von BdV-SH und BTE-SH
Beschluss zur Gründung des BTB-SH - Satzungsentwurf -
23.04.1969

Vorstände von BdV-SH und BTE-SH treten zusammen
Gründung des BTB-SH

3/1969 

BTB-Zeitschrift
Bericht über die Gründung des BTB-SH

18.08.1974

Mitglieder von BdV-SH und BTE-SH
Satzungsbeschluss

07.11.1974 

Eintrag ins Vereinsregister
Nr. 2444 beim Amtsgericht Kiel

01.01.1975 

Inkrafttreten der BTE-SH-Satzung
- Vierte Änderung von 2008 -

4-5/1998

BTB-Zeitschrift
30 Jahre BTB-SH am 06.06.1998 im Freilichtmuseum Molfsee

2/2004 

BTB-Zeitschrift
35 Jahre BTB-SH        

 

Bericht aus Archivunterlagen

Am 26. März 1969 beschlossen die schleswig-holsteinischen Vorstandsmitglieder des Bundes deutscher Vermessungsbeamten (BDV-SH) und des Bundes der technischen Eichbeamten (BTE-SH) die Gründung des „Bundes der technischen Beamten Schleswig-Holstein“ als Gemeinschaft technischer Fachverbände im DBB – Landesbund Schleswig-Holstein. Unterzeichner des Gründungsprotokolls waren die Kollegen Harfst und Mertens vom BDV-SH sowie Kröger, Langniß und Dreise vom BTE-SH.

Die Unterzeichner stellten einen Satzungsentwurf zusammen und wollten kurzfristig Beschlüsse ihrer Landesverbände über einen Beitritt herbeiführen. Auf einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände des BDV-SH und des BTE-SH am 23. April 1969 gründeten beide Verbände den Verband BTB-SH. Darüber wurde in der BTB-Zeitschrift, Ausgabe 3/1969 berichtetet.

Weil die Zugehörigkeit zum Bund der Landesbeamten im DBB nicht befriedigte, hatte der BDV-SH sich schon einige Jahre früher um den Zusammenschluss verschiedener technischer Verbände in einen BTB-SH  bemüht. Das Ende dieser Bemühungen beschrieb im Dezember 1968 die Zeitschrift „Bund der Landesbeamten in Schleswig-Holstein im DBB“ (BdL-SH):

 „Vor einiger Zeit wurde in Schleswig-Holstein ein Verein beamteter Ingenieure (VBI) ins Leben gerufen. Die Bemühungen des neugegründeten Verbandes in den DBB aufgenommen zu werden, scheiterten aus gewerkschaftlichen und satzungsmäßigen Gründen. Auch der Umweg mit einer neuen Verbandsbezeichnung BTB-SH über den BDV-SH Mitglied des DBB zu werden, führte nicht zum Ziel. Damit ist der BTB-SH als aufgelöst zu betrachten. Der Verband beamteter Ingenieure ist nicht Mitglied im DBB. Er ist nicht berechtigt, die Verbandsbezeichnung Bund der Technischen Beamten (BTB) zu führen.“

Nun konnte der dem BdL-SH angehörende BTE-SH mit dem BDV-SH Vorbereitungen zur Gründung eines vom DBB anerkannten BTB-SH treffen und im Frühjahr 1969 zum Abschluss bringen.

* * * * * * *

Der BTE-SH gehörte damals als kleiner Fachverband mit etwa 30 Mitgliedern zwangsläufig zum BdL-SH. Darüber hinaus gehörte er zum BTE-Bund, dessen Vorsitzender Sitz und Stimme beim DBB-Bund hatte. Dieser Zustand konnte auf Dauer nicht befriedigen, weil die für die Eichbeamten maßgeblichen Entscheidungen und Einflussmöglichkeiten überwiegend auf Bundesebene zu finden waren. Mit Herrn Harfst, dem Vorsitzenden des BDV-SH führte der Vorstand des BTE-SH schon seit längerer Zeit gute Gespräche.

Ähnlich wie beim BTE-SH lagen wohl auch die Verhältnisse beim BDV-SH.

Herr Harfst fand zu einigen technischen Fachverbänden guten Kontakt. Daraus entstand wahrscheinlich die Verbindung zum Bund beamteter Ingenieure (BBI-SH), der einen großen Mitgliederbestand hatte.

Weil der BBI-SH nicht zum DBB gehörte, kam ein anerkannter BTB-SH nicht zustande. Das Ergebnis beschrieb der BdL-SH 1968 in seiner Zeitschrift (siehe oben).

Nachdem der BDV-SH wieder „frei“ war, kam es kurzfristig zu Gesprächen zwischen dem BTE-SH und Herrn Harfst. Jetzt war der BTE-SH bereit, gemeinsam mit dem BDV-SH den BTB-SH zu gründen, was auch im März / April 1969 geschah.

Eine Auffassung, dass der „BTE-SH später zum BTB-SH hinzu stieß“ ist falsch. Schließlich gehörte ich (Uwe Kröger) als damaliger Vorsitzender des BTE-SH (1968 bis 1974) zu den Vorstandsmitgliedern von BDV-SH und BTE-SH, die gemeinsam den BTB-SH gründeten.

Anlässlich der gut gelungenen Veranstaltung in Molfsee 1998 beanstandete ich den gewählten Termin für 30 Jahre BTB-SH, der nachweisbar ein Jahr später hätte stattfinden müssen.

Akten des BTE-SH ab etwa 1960 sind von den jeweiligen Vorständen an den nächstfolgenden übergeben worden. Insofern kann vermutet werden, dass Unterlagen über den Zusammenschluss von BDV-SH und BTE-SH zum BTB-SH beim jetzigen Vorstand des BTE-SH noch vorhanden sind, sofern sie nicht irgendwann ausgesondert wurden.

Sollten Protokolle oder andere Schriftstücke nicht mehr vorhanden sein, können folgende Quellen beweisfähig herangezogen werden:

  1. Zeitschrift „Bund der Landesbeamten in Schleswig-Holstein im DBB“ – Dezember 1968.
  2. Zeitschrift  „BTB-Informationen 3/1969“ vom Juni 1969

 

35 Jahre BTB Schleswig-Holstein

- Uwe Kröger -
* BTB Magazin  -  Nr. 2 vom April 2004 *

Am 26. März 1969 beschlossen die schleswig-holsteinischen Vorstandsmitglieder des Bundes deutscher Vermessungsbeamten (BDV-SH) und des Bundes der technischen Eichbeamten (BTE-SH) die Gründung des „Bundes der technischen Beamten Schleswig-Holstein“ als Gemeinschaft technischer Fachverbände im DBB – Landesbund Schleswig-Holstein. Unterzeichner des Gründungsprotokolls waren die Kollegen Harfst und Mertens vom BDV-SH sowie Kröger, Langniß und Dreise vom BTE-SH.

Die Unterzeichner stellten einen Satzungsentwurf zusammen und wollten kurzfristig Beschlüsse ihrer Landesverbände über einen Beitritt herbeiführen. Auf einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände des BDV-SH und des BTE-SH am 23. April 1969 gründeten beide Verbände den Verband BTB-SH. Darüber wurde in dieser Zeitschrift, Ausgabe 3/1969 berichtetet.

Weil die Zugehörigkeit zum Bund der Landesbeamten im DBB nicht befriedigte, hatte der BDV-SH sich schon einige Jahre früher um den Zusammenschluss verschiedener technischer Verbände in einen BTB-SH  bemüht. Das Ende dieser Bemühungen beschrieb im Dezember 1968 die Zeitschrift „Bund der Landesbeamten in Schleswig-Holstein im DBB“ (BdL-SH):

„Vor einiger Zeit wurde in Schleswig-Holstein ein Verein beamteter Ingenieure (VBI) ins Leben gerufen. Die Bemühungen des neugegründeten Verbandes in den DBB aufgenommen zu werden, scheiterten aus gewerkschaftlichen und satzungsmäßigen Gründen. Auch der Umweg mit einer neuen Verbandsbezeichnung BTB-SH über den BDV-SH Mitglied des DBB zu werden, führte nicht zum Ziel. Damit ist der BTB-SH als aufgelöst zu betrachten. Der Verband beamteter Ingenieure ist nicht Mitglied im DBB. Er ist nicht berechtigt, die Verbandsbezeichnung Bund der Technischen Beamten (BTB) zu führen.“

Nun konnte der dem BdL-SH angehörende BTE-SH mit dem BDV-SH Vorbereitungen zur Gründung eines vom DBB anerkannten BTB-SH treffen und im Frühjahr 1969 zum Abschluss bringen.

35 Jahre seit der Gründung sind zwar kein Jubiläum im herkömmlichen Sinne. Trotzdem lohnt sich ein Rückblick, weil anzunehmen ist, dass Kollegen, die zum vierzigsten oder fünfzigsten Jubiläum des BTB-SH berichten wollen, diese Fakten nicht kennen. Das schreibt ein Kollege, der an der Gründung des BTB-SH maßgeblich beteiligt war.

 

35 Jahre BTB Schleswig-Holstein (BTE-SH)

- Bemerkungen zum Bericht im BTB-Magazin von Uwe Kröger -

Der BTE-SH gehörte damals als kleiner Fachverband mit etwa 30 Mitgliedern zwangsläufig zum BdL-SH. Darüber hinaus gehörte er zum BTE-Bund, dessen Vorsitzender Sitz und Stimme beim DBB-Bund hatte. Dieser Zustand konnte auf Dauer nicht befriedigen, weil die für die Eichbeamten maßgeblichen Entscheidungen und Einflussmöglichkeiten überwiegend auf Bundesebene zu finden waren. Mit Herrn Harfst, dem Vorsitzenden des BDV-SH führte der Vorstand des BTE-SH schon seit längerer Zeit gute Gespräche.

Ähnlich wie beim BTE-SH lagen wohl auch die Verhältnisse beim BDV-SH.

Herr Harfst fand zu einigen technischen Fachverbänden guten Kontakt. Daraus entstand wahrscheinlich die Verbindung zum Bund beamteter Ingenieure (BBI-SH), der einen großen Mitgliederbestand hatte.

Weil der BBI-SH nicht zum DBB gehörte, kam ein anerkannter BTB-SH nicht zustande. Das Ergebnis beschrieb der BdL-SH 1968 in seiner Zeitschrift (siehe oben).

Nachdem der BDV-SH wieder „frei“ war, kam es kurzfristig zu Gesprächen zwischen dem BTE-SH und Herrn Harfst. Jetzt war der BTE-SH bereit, gemeinsam mit dem BDV-SH den BTB-SH zu gründen, was auch im März / April 1969 geschah.

Eine Auffassung, dass der „BTE-SH später zum BTB-SH hinzustieß“ ist falsch. Schließlich gehörte ich (Uwe Kröger) als damaliger Vorsitzender des BTE-SH (1968 bis 1974) zu den Vorstandsmitgliedern von BDV-SH und BTE-SH, die gemeinsam den BTB-SH gründeten.

Anlässlich der gut gelungenen Veranstaltung in Molfsee 1998 beanstandete ich den gewählten Termin für 30 Jahre BTB-SH, der nachweisbar ein Jahr später hätte stattfinden müssen.

Sämtliche Altakten des BTE-SH seit dem Jahre 1913 befinden sich jetzt im SH-Landesarchiv in Schleswig. Zuvor wurden Aktenauszüge gefertigt. Daraus entstanden die beiden von mir verfassten und in den BTE-Zeitschriften 2/1994 und 1/1999 abgedruckten Berichte:

  1. Verband der technischen Staatseichbeamten Preußens -  1913  bis  1933
    Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte des Bundes der technischen Eichbeamten (BTE)
  1. Bund der technischen Eichbeamten in Schleswig-Holstein - Neuer Anfang nach 1945

Akten des BTE-SH ab etwa 1960 sind von den jeweiligen Vorständen an den nächstfolgenden übergeben worden. Insofern kann vermutet werden, dass Unterlagen über den Zusammenschluss von BDV-SH und BTE-SH zum BTB-SH beim jetzigen Vorstand des BTE-SH noch vorhanden sind, sofern sie nicht irgendwann ausgesondert wurden.

 

30 Jahre BTB in Schleswig-Holstein

* BTB-Informationen  4-5 / 1998  -  S. 189 *

Der BTB SH feierte am 6. Juni 1998 30. Geburtstag. Er hatte in die große, altehrwürdige „Winkelscheune" im Freilichtmuseum Molfsee bei Kiel geladen und viele, viele kamen. Das Landeskabinett war mit dem Finanzminister Claus Möller vertreten, der selbst Dienstherr technischer Verwaltungen (Bauverwaltung, Energiebereich) ist. Als Landtagsabgeordnete war Frau Ingried Frantzen (SPD) erschienen. Der BTB-Landesvorsitzende Berndt Newe begrüßte als weitere „Special Guests" den BTB-Bundesvorsitzenden Bernd Niesen, den DBB-Landesvorsitzenden Wolfgang Blödorn, den BTE-Bundesvorsitzenden Horst Krumpholz sowie neben einer Reihe von Leitern technischer Behörden den Direktor des Landesvermessungsamtes Herrn Jürgen Gerigk und den Leiter des Amtes für Eichwesen Herrn Sigurd Reinhard.

Große Mühen hatten Vermesserinnen, Straßenbauerinnen und Eichleute nicht gescheut, um Teile ihrer Aufgabenbereiche zu demonstrieren. So konnten sich Mitglieder, Gäste und zufällig vorbeischauende Museumsbesucher über ………… informieren. Vor und auf dem Museumsgelände waren Spezialfahrzeuge der Straßenbau- und Eichverwaltung zum Anschauen und Anfassen aufgefahren.

Eine runde Sache also.

In einem kurzen Rückblick erinnert der BTB-SH-Vorsitzende Berndt Newe an die Zeit der Entstehung. Die beiden Ingenieurbeamtenverbände BDV (Bund deutscher Vermessungsbeamten) und der BBI (Bund beamteter Ingenieure) taten sich unter Mühen unter dem Namen BTB zusammen. 1969 kamen die BTE-Kolleginnen und -Kollegen der

Eichverwaltung hinzu. Kollege Newe erinnerte an einige Namen, die eng mit dem BTB verbunden sind: z. B. Johannes Harfst, Klaus Dreise, Robert Spindelmann, Helmut Linse und Ernst Hanke.

Aber nicht den Blick rückwärts gerichtet, Vergangenes und sich selbst feiernd, sei das Ziel dieser Veranstaltung. Zukunftsweisende Entwicklungen aufzeigen, das auf hohem Stand stehende Leistungsvermögen technischer Verwaltungen zu demonstrieren, dazu sollte dieser Tag dienen, diese zu unverzichtbaren Teilen innerhalb der schleswig-holsteinischen Landesverwaltung werden zu lassen, sei das große Ziel. Allzu oft dienten derzeit gerade unsere Behörden als „Steinbruch", aus dem immer wieder Teile zum Zwecke der Haushaltskonsolidierung und zur Erfüllung von Ansprüchen Privater herausgeschlagen würden. Gerade wir Techniker wüssten um die Wertschöpfung zu der wir fähig sind, wenn nicht immer wieder Bremsen eingelegt würden.

Abschließend machte Kollege Newe nochmals deutlich. wie die jährlichen schmalen Tarifabschlüsse durch die vielen kleinen und größeren „Schweinereien", die Bund und Land beschlossen hätten, aufgefressen werden: - - - -